Die Konsole
Die PlayStation 3 sollte in Europa ursprünglich in zwei Versionen erscheinen. Die Version mit 60-GB-Festplatte hat einen Listenpreis von 599 € bzw. 899 CHF. Die Version mit 20-GB-Festplatte ohne WLAN sollte 49.980 Yen (ca. 500 € bzw. 750 CHF) kosten. Anfangs wurde berichtet, die 20-GB-Variante würde nicht über einen HDMII-Ausgang verfügen. Sony gab jedoch am 22. September 2006 bekannt, nun doch beide Versionen mit dem digitalen Anschluss auszustatten[1]. Letztendlich ist nur die 60-GB-Variante in Europa erschienen. In Japan kommt aufgrund einer Preissenkung bei dem HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 das 20-GB-Modell der PlayStation 3 nicht wie angekündigt für 59.800 Yen (rund 402 €) auf den japanischen Markt, sondern wird für 49.980 Yen (rund 335 €) eingeführt werden, die 60 GB Variante ist inzwischen für rund 60.000 Yen (ca. 383 €) zu haben.
Die 20-GB-Version der Konsole verfügt nicht über Anschlüsse für Memory Stick Duo, SD- und CompactFlash-Karten und über keine IEEE 802.11 b/g Schnittstelle (WLAN). Fehlende Funktionen können aber mittels der USB-Anschlüsse nachgerüstet werden.
Es soll auch möglich sein, die preiswertere Variante mit entsprechenden USB-Geräten nachzurüsten; auch die Festplatte kann laut Sony einfach gegen ein größeres Modell ausgetauscht werden. Es soll sich um eine handelsübliche 2,5-Zoll-S-ATA-Festplatte handeln, ein spezielles Sony-Produkt ist nicht notwendig.[2]
Die PS3 sollte ursprünglich zu allen PlayStation-2- und PlayStation-Spielen abwärtskompatibel sein. Sony gab am 23. Februar 2007 dazu bekannt, dass die PS3 ab dem Europastart mit neuen Hardwarespezifkationen ausgeliefert wird. Wichtigste Änderung ist eine neue Hard- und Softwareemulation. Während bei den bisherigen Modellen zwei Chips (Emotion Engine + Graphics Synthesizer) für die Emulation verantwortlich sind, ist es in der Europa-PS3 eine Software-Lösung. Damit funktionierten anfangs jedoch viele ältere Spiele nicht oder nur eingeschränkt. Ob ein bestimmter Spieletitel mit der europäischen Konsole kompatibel ist, lässt sich in einer von Sony zur Verfügung gestellten Kompatibilitätsliste nachschlagen. [3] Durch regelmäßige Firmwareupdates will Sony zukünftig die Kompatibilität weiter verbessern.
 |